
06.12.2025 | Vorbericht | F1 | Verbandsliga | SG Hofen/Hüttlingen – HSG Langenau/Elchingen
Für die Handballerinnen der SG Hofen/Hüttlingen steht an diesem Samstag das letzte Spiel des Jahres bevor – und es findet vor eigenem Publikum statt.
Um 18.30 Uhr empfängt die SG2H in der Wasseralfinger Talsporthalle die HSG Langenau/Elchingen. Ein Duell, das nicht nur für die Tabelle, sondern vor allem für die mentale Verfassung der Mannschaft von großer Bedeutung ist.
Neun Spiele, neun Niederlagen: Die Bilanz wirkt hart. Doch die SG2H ist weiterhin in Schlagdistanz. Langenau/Elchingen steht mit 3:9 Punkten auf Rang neun, dem drittletzten Platz, hat aber erst sechs Saisonspiele absolviert. Dennoch ist die Liga vor allem im Keller enger, als es die reinen Fakten vermuten lassen.
Für Sabrina Linsenmaier, Sportliche Leiterin der SG2H-Damen, steckt genau darin ein Funken Hoffnung – und ein klarer Auftrag. „Natürlich ist das ein wichtiges Spiel für uns“, sagt sie. „Wir sind unglaublich dankbar, dass wir Trainer und Vereine haben, die uns in dieser Phase so spontan unterstützen. Das gibt Stabilität und ist nicht selbstverständlich.“ Die Rede ist von Trainer Sebastian Adam. Wie bereits in Wangen wird er das Team auch im letzten Spiel des Jahres an der Seitenlinie betreuen. In der kurzen Winterpause wolle man dann gemeinsam schauen, wie es weitergeht.
Die Leistung der vergangenen Wochen habe gezeigt, dass mehr möglich ist. „Wir hoffen natürlich, dass wir den Knoten nun endlich zum Platzen bringen. Die Mannschaft hätte es sich verdient. Mit Herz, Kampf und getragen von unserem Publikum im Rücken wollen wir die ersten zwei Punkte einfahren.“
Dieser Glaube, dieses Aufflackern von „Wir können das“ soll die SG2H ins letzte Spiel des Jahres tragen. Linsenmaier betont dennoch: „Von einem Endspiel zu reden, wäre falsch. Die Konstellation ist so eng, in der Rückrunde kann noch viel passieren.“
Trotzdem ist allen klar, dass dieses Heimspiel Gewicht hat. Ein Sieg würde nicht nur die ersten Punkte bringen, sondern vor allem emotionale Befreiung für das kommende Jahr, neuen Mut und einfach ein positives Gefühl nach unruhigen Wochen. Die Bühne dafür ist bereitet: Heimspiel, Jahresabschluss, Talsporthalle. Jetzt liegt es an der Mannschaft, sich für ihren Einsatz endlich selbst zu belohnen.



