
06.12.2025 | Vorbericht | M1 | Verbandsliga | SG Hofen/Hüttlingen – TSV Betzingen
Für die Verbandsliga-Handballer der SG Hofen/Hüttlingen steht an diesem Samstag das letzte Heimspiel des Jahres an. Um 20.30 Uhr empfängt das Team von Gerd Mühlberger und Jan Eglauer in der Wasseralfinger Talsporthalle das Tabellenschlusslicht TSV Bad Saulgau – ein Duell, das auf dem Papier klar wirkt, in der Realität aber alles andere als ein Selbstläufer werden dürfte.
Ein starker Saisonstart
Mit 4:16 Punkten rangiert der TSV Bad Saulgau auf dem 14. und damit letzten Platz. Nach einem starken Saisonstart, mit einem Punkt bei der SG Herbechtingen-Bolheim und einem Sieg gegen den TSV Deizisau folgte eine lange Durstrecke. Es gab insgesamt sieben Niederlagen in Serie. Doch am vergangenen Spieltag konnte diese Niederlagenserie durchbrochen werden, in buchstäblich letzter Sekunde holte das Team einen Punkt gegen die HSG Winzingen-Wißglodingen-Donzdorf. Mit dem Ertönen der Sirene gelang der Treffer zum 28:28-Endstand.
Für die Moral und den Kopf war dieser Punktgewinn der bislang vielleicht wichtigste der Saison. Entsprechend selbstbewusst wird man am Samstag die Reise nach Wasseralfingen antreten – auch wenn man die Rote Laterne noch inne hat.
SG2H ist klarer Favorit
Die Rollen sind klar verteilt, mit 14:6 Punkten und Tabellenplatz vier geht die SG2H als Favorit in dieses Spiel. Doch Trainer Gerd Mühlberger warnt eindringlich davor, die Tabelle als Maßstab zu nehmen. „Tabellarisch stehen sie natürlich nicht gut da, das muss man sagen“, so Mühlberger. „Aber gerade das macht das Spiel für mich zu einem der schwierigsten zum Ende des Jahres. Jeder erwartet, dass wir das locker gewinnen. Die Liga zeigt aber jedes Wochenende, dass solche Spiele alles andere als einfach sind.“ Wie der Trainer ergänzt, müsse man wieder alles investieren und reinhauen, damit das Spiel erfolgreich gestaltet werden kann.
Zumal für die SG2H ein Faktor hinzu kommen könnte, den das Team in dieser Saison bislang noch gar nicht erlebt hatte: Eine spielfreie Woche. Vom 21. September bis 22. November war die SG2H jede Woche im Einsatz. Nach dem Heimerfolg gegen Betzingen gab es nun also eine Pause. „Die Zeit war tatsächlich sehr ungewohnt. Man hatte sich schon daran gewöhnt, jede Woche im Einsatz zu sein. Es hatte fast schon etwas gefehlt.“
Immerhin konnten die verletzten Spieler weiter regenerieren. Marius Haas und Nico Knauß sind auf dem Weg der Besserung, ob es bereits für Samstag reicht ist noch unklar. Tom Joas fällt krankheitsbedingt aus.
Für die SG2H geht es darum, ein gutes Handballjahr 2025 vor heimischem Publikum abzurunden. „Wir wollen die Punkte hierbehalten und das Heimjahr positiv abschließen“, betont der Trainer. Danach steht noch ein Spiel an, das Spitzenspiel beim Tabellenführer Laupheim. Doch vorher muss erstmal noch die keineswegs einfache Hürde TSV Bad Saulgau genommen werden.



