
25.04.2026 | Spielbericht | M1 | Verbandsliga | TSV Bartenbach – SG Hofen/Hüttlingen | 31:28
In der Handball-Verbandsliga musste sich die SG Hofen/Hüttlingen beim Tabellenzweiten TSV Bartenbach mit 28:31 geschlagen geben. Trotz einer extrem angespannten personellen Lage lieferte die junge Mannschaft von Gerd Mühlberger und Jan Eglauer einen starken Kampf und verpasste einen Punktgewinn nur relativ knapp.
Es war das Duell der Verfolger: Der vor dem Spiel Tabellendritte vom Kappelberg und Kochertal gastierte beim Zweiten in Bartenbach. Doch die Vorzeichen für die SG2H hätten kaum schlechter sein können. Neben Maximilian Funk und Felix Jörg fehlten noch Lukas Fürst und Torhüter Nico Knauß.
Routinier Thomas Sutter reaktiviert
Die Not im Tor war so groß, dass die SG kurzfristig reagieren musste. Da auch Torhüter aus der zweiten Mannschaft nicht zur Verfügung standen, feierte ein bekanntes Gesicht sein Comeback: Thomas Sutter rückte im Alter von 49 Jahren noch einmal in den Kader. Trainer Gerd Mühlberger dazu: „Wir haben überlegt, wen wir fragen können. Thomas hat sich mit seiner Erfahrung zur Verfügung gestellt.“ Der Routinier zeigte einige spektakuläre Paraden und hielt das Team im Spiel.
Der Start in die Partie verlief jedoch holprig. Bartenbach nutzte die anfängliche Unsortiertheit der Gäste gnadenlos aus und zog schnell auf 4:0 davon. „Der Anfang war nicht gut, aber wir sind dann nach und nach besser ins Spiel gekommen und haben uns gute Chancen herausgespielt“, so der Coach. Bis zur Pause konnte die SG2H auf 13:15 verkürzen.
Aufholjagd nach deutlichem Rückstand
Nach dem Seitenwechsel schien das Team von der Ostalb schnell auf die Verliererstraße zu geraten. Bartenbach, das mit dem Sieg seine Meisterschaftschancen wahrte, erhöhte den Druck und setzte sich beim Stand von 25:19 (47. Minute) erstmals deutlicher ab. Mühlberger reagierte mit einer Auszeit: „Wir haben uns nochmal eingeschworen und gesagt, wir wollen jetzt nochmal mehr Gas geben.“
Die Auszeit hatte ihre Wirkung nicht verfehlt. Mit einer offensiveren Abwehr und einer starken kämpferischen Einstellung kämpfte sich das Team Tor um Tor heran. In der 58. Minute traf Achim Eiberger zum 28:29-Anschluss. „Wir haben uns tatsächlich wieder herangekämpft. Leider haben wir es in der Phase, in der wir den Ausgleich hätten erzielen können, nicht ganz hinbekommen“, bedauerte der Trainer.
Stolz trotz Niederlage
Am Ende reichte die Kraft nicht ganz, um in Göppingen Zählbares mitzunehmen. Am Ende musste man sich mit 28:31 geschlagen geben. „Aufgrund der Situation war es ein ordentlicher Auftritt. Das Kämpferische und die Einstellung haben absolut gepasst. Für die Jungen war es wichtig, Spielzeit auf diesem Niveau zu bekommen.“
Ein Spiel steht nun noch an. Am Sonntag geht es um 17 Uhr in der heimischen Talsporthalle gegen den abstiegsbedrohten TV Gerhausen.




