
17.01.2026 | Vorbericht | F1 | Verbandsliga | SG Hofen/Hüttlingen – HSG Owen-Lenningen
Nach sechs Wochen Pause geht es für die Handballerinnen der SG Hofen/Hüttlingen in der Verbandsliga wieder um wichtige Punkte – und vor allem um den nächsten Schritt aus dem Tabellenkeller. Als Schlusslicht (2:18 Punkte) empfängt die SG2H die HSG Owen-Lenningen zum Heimspiel. Spielbeginn in der Talsporthalle ist um 18 Uhr.
Gerade weil die SG2H vor der Weihnachtspause endlich den Knoten platzen ließen, ist die Hoffnung auf neuen Schwung groß: Im letzten Spiel vor Weihnachten feierte das Team nach zuvor neun Niederlagen den ersten Saisonsieg.
Ein Selbstläufer wird die Aufgabe dennoch nicht. Die Vorbereitung war diesmal alles andere als optimal – nicht, weil die SG2H nicht wollte, sondern weil es schlicht an Hallenzeiten mangelte. Über die Feiertage mussten die Spielerinnen individuell trainieren, nach Silvester gab es lange keine Halle. Erst zuletzt konnte Trainer Sebastian Adam mit der Mannschaft wieder gezielter arbeiten, unter anderem mit einem Trainingstag am Sonntag.
Dass Adam inzwischen fix bis mindestens Saisonende zugesagt hat, wertet Sabrina Linsenmaier, die Sportliche Leiterin, als wichtigen Baustein. Die Personalie bringe Ruhe und Planbarkeit – und das nach einer Phase, in der viel spontan überbrückt werden musste. „Da hatten wir wirklich Glück, dass das so funktioniert hat“, betont Linsenmaier. Jetzt gehe es darum, den mentalen Ballast der Niederlagenserie endgültig abzuwerfen und das gute Gefühl des ersten Sieges in die Rückrunde mitzunehmen.
Die HSG Owen-Lenningen kommt dabei als echter Prüfstein auf die Ostalb. Schon das Hinspiel zeigte, wie anspruchsvoll die Aufgabe ist. Linsenmaier erwartet einen gefährlichen Gegner: „Im Hinspiel hatten wir phasenweise ganz gut mitgehalten, am Ende hatten wir aber mit 25:31 verloren. Das war schon deutlich. Die HSG ist der Favorit, aber nach dem ersten Sieg hoffe ich, dass dieser uns beflügelt.“
Mit einer mutigen Herangehensweise und voller Konzentration über 60 Minuten ist der zweite Sieg in Folge definitiv nicht im Reich der Fabeln anzusiedeln.




