



















31.01.2026 | Spielbericht | M1 | Verbandsliga | SG Hofen/Hüttlingen – SG Ober-/Unterhausen | 43:34
Die Handballer der SG Hofen/Hüttlingen bleiben 2026 ohne Punktverlust. In der heimischen Wasseralfinger Talsporthalle setzte sich das Team von Gerd Mühlberger und Jan Eglauer spektakulär mit 43:34 gegen die SG Ober-/Unterhausen durch.
Die Hausherren starteten sehr gut in die Partie und konnten sich nach bereits gut zehn Minuten mit fünf Toren absetzen (8:3). Dass die Mannschaft zu diesem Zeitpunkt erst drei Tore kassierte, lag auch an der wieder einmal starken Torhüterleistung. Schlussmann Nico Knauß brachte die SG-Offensive ein ums andere Mal zur Verzweiflung. Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit sollten keine Zweifel darüber aufkommen, wer in diesem Spiel gieriger nach den zwei Punkten war. Nach gut 18 Minuten traf Marius Haas zum 14:5.
Drei Gästetreffer in Serie
Doch es schien, als ob der Gegentreffer ein kleiner Weckruf für die Mannschaft aus dem Landkreis Reutlingen war. Es folgten drei Treffer in Serie (8:14) und in Minute 24 sah sich Trainer Gerd Mühlberger zur ersten Auszeit gezwungen. Diese trug auch Früchte, denn Yannik Haas markierte zwei Treffer in Serie (16:8/25. Minute).
Bis zur Pause konnte Ober-/Unterhausen den Rückstand aber verkürzen. Nach dem Treffer von Linus Oeding eine Sekunde vor Ertönen der Sirene stand es aus Sicht der Gäste nur noch 13:18. „Wenn man mal mit sieben, acht Toren vorne liegt, lässt es sich fast nicht vermeiden, dass auch mal der Schlendrian eintritt. In der Halbzeitpause haben wir schon besprochen, dass der Vorsprung schnell wieder anwachsen soll“, so Gerd Mühlberger.
Das Vorhaben wurde auch eindrucksvoll in die Tat umgesetzt. Die Gäste wurden in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit förmlich vom SG2H-Express überrollt.
Elf Tore in rund zehn Minuten
Bis zur 40. Minute wurde eine Zwölf-Tore-Führung erspielt (29:17) und früh war die Partie damit entschieden. „In den letzten knapp 20 Minuten haben wir mit einer Aufstellung gespielt, die es so noch nicht gab. Teilweise gab es sehr gute Ansätze. Wenn die ganzen jungen Spieler auf dem Feld stehen, ist es völlig normal, dass die ein oder andere Aktion auch mal nicht gelingt“, so Mühlberger. In der Schlussphase lag der Altersdurchschnitt bei rund 20 Jahren. Der mit Abstand älteste SG2H-Akteur in dieser Phase war Schlussmann Jannis Brucker.
Auch er durfte sich in Halbzeit zwei häufig auszeichnen, und zeigte eindrucksvoll die Stärke des Torhütergespanns. In den Schlussminuten entwickelte auf beiden Seiten ein Offensivspektakel. Insgesamt bekamen die Zuschauer in Hälfte zwei 46 Tore zu sehen. 25 für die SG2H und 21 für die Ober-/Unterhausen. Am Ende war es ein niemals gefährdeter 43:34-Erfolg für den neuen Tabellenzweiten der Verbandsliga. Bis auf die beiden Torhüter konnten sich alle Spieler der SG2H in die Torschützenliste eintragen.
Landrat ehrt Matchwinner
Den Schlusspunkt unter den Heimspieltag setzte Landrat Joachim Bläse: Nach kurzen Grußworten kürte er Schlussmann Nico Knauß zum Player of the Match. „Es war ein hochverdienter Sieg für uns. Auch mit Hilfe von Nico Knauß sind wir sehr gut ins Spiel gekommen. Das Tempospiel hat gut funktioniert und gegen die offensive Abwehr hatten wir keine Probleme“, freute sich Mühlberger.
Für die SG2H-Handballer steht nun eine längere Faschingspause an und wie Mühlberger verriet, wurde mit dem Erfolg gegen Ober-/Unterhausen ein Etappenziel erreicht. „Es war unser großes Ziel, dass wir mit einem 8:0-Punktelauf in die Faschingspause gehen. Wir werden uns intensiv auf das mit Sicherheit sehr unangenehme Derby bei der SG Herbrechtingen/Bolheim vorbereiten“ so Mühlberger abschließend.
SG2H:Nico Knauß, Jannis Brucker – Yannik Haas (10), Lukas Fürst (6), Louis Fürst (6), Marius Haas (3), Moritz Harsch (3), Felix Jörg (3), Ben Wolter (3), Jonas Fürst (2), Tom Joas (2), Simon Deuber (1), Achim Eiberger (1), Maximilian Funk (1), Kevin Scheurmann (1), Mathis Sutter (1).Das Tempospiel hat gut funktioniert.“




