




31.01.2026 | Spielbericht | F1 | Verbandsliga | SG Hofen/Hüttlingen – SG Ober-/Unerhausen | 27:30
Die Verbandsliga-Handballerinnen der SG Hofen/Hüttlingen haben einen Punktgewinn gegen den Spitzenreiter SG Ober-/Unterhausen knapp verpasst. Die Mannschaft von Trainer Sebastian Adam verlor nach einer starken Aufholjagd in der Schlussphase mit 27:30.
Die Partie in der Wasseralfinger Talsporthalle begann ausgeglichen, nach gut elf Minuten stand es 5:5. In den darauffolgenden Minuten konnten sich die SG2H-Damen einen Drei-Tore-Vorsprung erspielen. Erfolgreich waren dabei Clara Jörg, Merisa Halilovic sowie zweimal Lena Bundschuh. Nach einer Viertelstunde führten die mutig agierenden Gastgeberinnen mit 9:6.
Die Gäste werden stärker
Doch bis zur Pause kippte die Partie. Der Tabellenführer wurde zunehmend stärker und drehte einen Drei-Tore-Rückstand in eine Vier-Tore-Führung. Nach den ersten 30 Minuten lag Ober-/Unterhausen mit 18:14 vorne.
In den ersten Minuten der zweiten Halbzeit wuchs der Rückstand für die SG2H-Damen weiter an, in der 38. Minute betrug er sieben Tore (15:22). Auch wenig später rannten die Gastgeberinnen weiterhin dem klaren Rückstand hinterher (44. Minute/18:25). Doch das Team gab sich nicht auf und sammelte in der Schlussphase nochmals alle Kräfte. Der Rückstand wurde kontinuierlich verkürzt und knapp sechs Minuten vor dem Ende stand es nach einem verwandelten Siebenmeter von Clara Jörg nur noch 23:27.
Bis zur 58. Minute konnte das Team aus dem Reutlinger Raum den Vorsprung wieder auf fünf Tore ausbauen (29:24), die Vorentscheidung war es jedoch noch nicht. Nach einem Doppelschlag von Merisa Halilovic und Mona Bauer hieß es nur noch 26:29. Die SG2H-Damen witterten in der Schlussphase ihre Chance, doch noch einen Punkt mitzunehmen. Da man jedoch zu viel wollte, schlichen sich leichtsinnige Fehler ein.
Janina Algaba verkürzte 47 Sekunden vor dem Ende zwar noch auf 27:29, für mehr sollte es aber nicht mehr reichen. Den Schlusspunkt setzte Fiona Schilling zum 30:27-Endstand. „Wir haben eine gute Abwehr gestellt und kämpferisch war es top. Wir sind ein wenig an uns selbst gescheitert: Das Selbstvertrauen fehlt und die Selbstverständlichkeit ist nicht da“, so die Sportliche Leiterin Sabrina Linsenmeier.
Nun steht erstmal eine längere Faschingspause an, ehe es am 22. Februar weitergeht. Das Team ist dann beim Tabellensechsten SG Argental gefordert. Acht Spiele hat das Schlusslicht nun noch Zeit, um doch noch den Klassenerhalt zu schaffen. Einfach wird das nicht, doch das Spiel hat gezeigt, dass das Team auch gegen den Liga-Primus mithalten kann. Das sollte für die kommenden Aufgaben Mut machen.
SG2H:Törner, Vierkorn – Jörg (7), Bundschuh (6), Halilovic (4), Bauer (3), Algaba (2), Böhm (2), Bieg (1), Eiberger (1), Winter (1), Bürgermeister, Harsch, Kurz, Stock, Traub




