








28.03.2026 | Spielbericht | M1 | Verbandsliga | SG Hofen/Hüttlingen – Team Esslingen | 23:21
Dank einer starken Abwehrleistung hat die SG Hofen/Hüttlingen wieder in die Erfolgsspur gefunden. Die Verbandsliga-Handballer setzten sich im Heimspiel gegen das Schlusslicht Team Esslingen mit 23:21 durch. Es war nicht das stärkste Spiel der Saison, doch der Schlüssel zum Erfolg war eine stark agierende Abwehr um Chef Kevin Scheurmann, und Torhüter Nico Knauß, der speziell im ersten Durchgang viele starke Paraden zeigte. So wenig Gegentore hatte die SG2H in einem Verbandsliga-Spiel noch nie kassiert.
Ein starker Start
Die Hausherren legten stark los und konnten sich bereits nach gut sechs Minuten eine 5:2-Führung erspielen. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit konnte die Führung weiter ausgebaut werden und nach gut 21 Minuten führte das Team mit 12:5. Früh sah es also nach einem deutlichen Sieg gegen den wohl künftigen Landesligisten aus.
Doch die Gäste, die oft in dieser Saison Partien nur hauchdünn verloren hatten, gaben sich nicht auf. Praktisch mit dem Ertönen der Sirene konnte der Rückstand auf 11:14 verkürzt werden. Vier Sekunden waren nun noch zu spielen, als Trainer Gerd Mühlberger eine Auszeit nahm. Diese fruchtete auch, denn Yannik Haas konnte das letzte Tor in Durchgang eins erzielen. Mit 15:11 führte die SG2H nach den ersten 30 Minuten.
Die SG Hofen/Hüttlingen startete stark in die zweite Halbzeit und konnte sich bereits in der 34. Minute wieder über eine Sieben-Tore-Führung (18:11) freuen. Achim Eiberger, Yannik Haas und Felix Jörg waren erfolgreich.
Anschließend sollte es mehr als zehn Minuten dauern, bis der 19. Treffer fiel. Esslingen dagegen konnte in dieser Phase vier Tore erzielen und die Partie war wieder offen.
Bis zur 46. Minute führte die SG2H mit 20:15. Doch entschieden war in dieser spannenden Begegnung noch lange nichts. Dem Schlusslicht gelangen zwischen der 46. und 51. Minute gleich vier Treffer nacheinander und so stand es nur noch 19:20. Die SG2H musste nun mehr denn je um diesen Sieg bangen. Aufgrund der guten Abwehrleistung gelang dieser am Ende aber, den Schlusspunkt setzte Jonas Fürst zum 23:21.
Ganz große Freude kam nach der Partie aber weder bei den Spielern noch bei Trainer Gerd Mühlberger auf. „Was am Ende zählt, sind die zwei Punkte und diese haben wir eingefahren. Die Art und Weise, wie wir diese geholt haben – speziell am Ende, hat mir aber nicht ganz so gut gefallen. Bei uns fehlt aktuell ein wenig die Leichtigkeit und Körperspannung“, so Gerd Mühlberger.
Dabei fügte er an, dass verletzungsbedingt drei Leistungsträger gefehlt haben. „Außenspieler Felix Jörg war dazu erstmals nach längerer Krankheitspause wieder dabei. Das darf man nicht außer Acht lassen. Aber nichtsdestotrotz hätte ich mir ein wenig mehr Freude am Handball gewünscht. Es war harte Arbeit.“
SG2H: Knauß, Brucker – Yannik Haas (6), Eiberger (4), Jonas Fürst (4), Deuber (3), Jörg (3), Joas (1), Sauter (1), Sutter (1), Louis Fürst, Harsch, Pietsch, Scheurmann, Wolter.




