








28.03.2026 | Spielbericht | F1 | Verbandsliga | SG Hofen/Hüttlingen – MTG Wangen | 26:17
Die Handballerinnen der SG Hofen/Hüttlingen können sich weiter berechtigte Hoffnungen auf eine weitere Verbandsliga-Saison machen. In der heimischen Wasseralfinger Talsporthalle setzte sich das Team von Trainer Sebastian Adam mit 26:17 gegen MTG Wangen durch. Einen großen Anteil am letztlich sehr deutlichen Erfolg hatte Torhüterin Ronja Zeller, die viele starke Paraden zeigte und hinterher auch zur Spielerin des Spiels gewählt wurde.
Den besseren Start in diese Partie erwischte der Gast aus dem Allgäu. Nach zehn Minuten führte Wangen mit 5:2. Je länger die Partie dauerte, desto stärker biss sich die SG2H rein. Mona Bauer brachte das Heimteam in der 17. Spielminute erstmals in Führung (7:6).
Kurz darauf markierte Clara Jörg den achten Treffer zum 8:6. Den letzten Treffer für die SG Hofen/Hüttlingen vor der Pause erzielte Simone Bieg zum 12:9 (27.). Zwei Tore sollten noch fallen – und beide für Wangen. So stand es nach spannenden 30 Minuten 12:11 für die SG Hofen/Hüttlingen.
„Wir haben uns lange für die starke Abwehrleistung nicht belohnt, weil wir vorne zu viele falsche Entscheidungen getroffen hatten. Eigentlich hätten wir deutlicher führen müssen. Wir haben aber trotzdem den Kopf behalten, weiter Gas gegeben und im zweiten Durchgang die Bälle versenkt“, freute sich Trainer Sebastian Adam.
Sechs Gegentore in 30 Minuten
Zunächst blieb die Partie spannend, und auch gut 17 Minuten vor dem Ende war nicht absehbar, in welche Richtung das Pendel ausschlagen sollte (16:15/43.). Dann sollte schließlich die entscheidende Phase des Spiels folgen. Die SG2H erzielte sechs Treffer in Serie – Mona Bauer, zweimal Lena Stock, Alica Eiberger und Lena Bundschuh sorgten für die 21:15-Führung. Gleichzeitig war die Abwehr weiterhin sehr stark und Ronja Zeller konnte ein ums andere Mal im Tor glänzen.
Die SG2H baute die Führung in der Crunch Time weiter aus – und am Ende stand ein 26:17 auf der Anzeigetafel. Im gesamten zweiten Durchgang kassierte das Team lediglich sechs Gegentore. „Mit ausschlaggebend für den Sieg war das starke Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torhüter“, so der Trainer. Für die SG2H war es der vierte Sieg in Serie. „Das hat sich das Team erarbeitet. Sie haben nie aufgegeben und auch in der sehr schwierigen Zeit immer Gas gegeben“, freute sich die Sportliche Leiterin Sabrina Linsenmaier. Nach der Osterpause stehen noch zwei Partien an. Am 12. April kommt es bei der HSG Langenau/Elchingen zum Showdown um den achten Platz, der sehr wahrscheinlich gleichbedeutend mit dem Klassenerhalt ist. Innerhalb weniger Wochen ist aus dem Jäger ein Gejagter geworden – die SG2H hat sich damit eine hervorragende Ausgangsposition für das vorentscheidende Duell erarbeitet.
SG2H: Törner, Zeller – Bieg (6), Bauer (4), Eiberger (3), Titze (3), Bundschuh (2), Jörg (2), Stock (2), Winter (2), Böhm (1), Funk (1), Algaba, Halilovic, Harsch, Kurz.




