
31.01.2026 | Vorbericht | M1 | Verbandsliga | SG Hofen/Hüttlingen – SG Ober-/Unterhausen
Die Handballer der SG Hofen/Hüttlingen gehen mit Rückenwind in das nächste Heimspiel. Am Samstag (20.30 Uhr) empfängt der Tabellendritte (22:8 Punkte) in der heimischen Wasseralfinger Talsporthalle die SG Ober-/Unterhausen, die mit 14:16 Zählern auf Rang sieben rangiert. Für die SG2H ist es eine weitere Standortbestimmung im engen Rennen um die Spitzenplätze.
Beim deutlichen Auswärtssieg bei der HSG Winzingen-Wißgoldingen-Donzdorf zeigte die Mannschaft von Trainer Gerd Mühlberger vor allem in der zweiten Halbzeit ihre Qualität. „Wir haben uns das Ganze zunächst ein Stück weit schwerer gemacht, als nötig“, blickt der Coach zurück. WiWiDo sei dabei wie erwartet der unangenehme Gegner gewesen. „Wir hatten wirklich gut angefangen, allerdings wurden zu viele Chancen liegengelassen. Dadurch war es dann lange Zeit relativ eng“, so der Trainer.
Stark in der Defensive
In der zweiten Halbzeit war der Schlüssel für weitere Punkte eine stabile Abwehr und eine sehr gute Torhüterleistung. „Am Ende haben wir dann auch noch viele Tore gemacht und wahrscheinlich fiel der verdiente Sieg ein paar Tore zu hoch aus.“ Die SG2H reitet derzeit auf einer Erfolgswelle und konnte sieben der vergangenen acht Partien gewinnen. Einzig in Laupheim gab es nichts zu holen.
Schwierige Partie
Mit Ober-/Unterhausen wartet nun ein Gegner, der der SG2H aus dem Hinspiel noch gut in Erinnerung ist. „Da sind wir gar nicht gut reingekommen und früh deutlich hinten gelegen“, erinnert sich Mühlberger. Erst Mitte der ersten Halbzeit habe sich sein Team in die Partie hineingekämpft – auch dank des Rückhalts im Tor. „Kämpferisch und von der Einstellung her war das eines unserer besten Spiele.“ Mit 37:34 setzte sich das Team von der Ostalb damals durch.
Die Gäste beschreibt der SG2H-Trainer als „sehr solide Truppe“ mit vielen Spielern, die stark im Eins-gegen-eins sind. Entsprechend erwartet er erneut eine enge, intensive Begegnung. „Das wird wieder kein einfaches Spiel.“
Personell hat sich nichts verändert. Bis auf die Langzeitverletzten sind alle Spieler an Bord und heiß darauf vor der längeren Faschingspause den vierten Sieg des Jahres einzufahren.




