
21.02.2026 | Vorbericht | M1 | Verbandsliga | SG Herbrechtingen-Boheim – SG Hofen/Hüttlingen
Vier Spiele, vier Siege – die Handballer der SG Hofen/Hüttlingen sind mit Vollgas ins Jahr 2026 gestartet. 43 Tore zuletzt gegen Ober-/Unterhausen, Tempo, Selbstvertrauen, Spielfreude. Der Motor läuft auf Betriebstemperatur. Und nun? Derby.
An diesem Samstag wartet in der Verbandsliga die nächste Bewährungsprobe: Auswärts bei der SG Herbrechtingen-Bolheim, Spielbeginn ist um 20.15 Uhr in der Bibrishalle (Neubau). Es ist die Art von Spiel, in dem Tabellenstände nur bedingt zählen – in dem Intensität, Emotion und Nervenstärke den Ausschlag geben.
Das Team von Gerd Mühlberger und Jan Eglauer hat sich eine hervorragende Ausgangslage erarbeitet. Vier Siege aus vier Spielen im neuen Jahr, Tabellenplatz drei, 24:8 Punkte. Bereits nach 16 Spieltagen steht die SG2H besser da als in der kompletten Vorsaison. Damals waren es am Ende 23:21 Zähler.
Doch die Bibrishalle ist kein Selbstläufer. Herbrechtingen-Bolheim fühlt sich zu Hause wohl – und tritt dort entsprechend selbstbewusst auf. Acht Heimspiele, nur eine Niederlage. Selbst der Tabellenzweite TSV Bartenbach musste sich hier mit 32:37 geschlagen geben. Und wenn die Gastgeber ins Rollen kommen, kann es schnell torreich werden: 42:25 gegen Winzingen-Wißgoldingen-Donzdorf, 44:28 gegen Gerhausen – das sind Ansagen.
Mit 15:17 Punkten rangiert die SG Herbrechtingen-Bolheim zwar im Tabellenmittelfeld, doch die Heimstärke macht sie brandgefährlich. Für die SG2H bedeutet das: Tempo kontrollieren, Zweikämpfe annehmen, kühlen Kopf bewahren. Wer im Derby bestehen will, braucht mehr als gute Statistik – er braucht Haltung und Konsequenz.
Die Form spricht für Hofen/Hüttlingen, und mit den zahlreichen Fans im Rücken kann auch in der Bibrishalle schnell wieder Heimspiel-Atmosphäre entstehen. Es ist alles angerichtet für einen Handballabend mit Zündstoff.




