
24.01.2026 | Vorbericht | M1 | Verbandsliga | HSG Winzingen-Wißgoldingen-Donzdorf – SG Hofen/Hüttlingen
Die Handballer der SG Hofen/Hüttlingen sind am Samstag (19.30 Uhr) in der Verbandsliga bei der HSG Winzingen-Wißgoldingen-Donzdorf gefordert. Gespielt wird in der Lautertalhalle in Donzdorf – und für die SG2H geht es vor allem darum, den Schwung aus dem Jahresauftakt mitzunehmen und sich im oberen Bereich weiter festzusetzen.
Trainer Gerd Mühlberger warnt dabei vor einem Gegner, der in der Tabelle zwar auf Rang 13 und damit vorletzter steht, aber jetzt aktuell schwierig einzuschätzen ist – auch, weil es für WiWiDo das erste Spiel im neuen Jahr ist. Zudem hat das Hinspiel gezeigt, dass der Blick auf die Platzierung allein nicht reicht: Bei der SG2H feierte die HSG Winzingen-Wißgoldingen-Donzdorf den bislang einzigen Auswärtssieg in dieser Saison.
Mühlberger rechnet erneut mit einer unangenehmen Aufgabe, weil die HSG taktisch flexibel agiert. „Sie überlegen sich immer mal wieder etwas anderes – mal eine offene Manndeckung über eine Halbzeit, mal eine sehr offensive Abwehr. Sie sind sehr flexibel und man weiß oft nicht so recht, was auf einen zukommt“, sagt der Coach.
In den Wochen nach dem Erfolg in Hofen/Hüttlingen habe WiWiDo zudem einige ordentliche Spiele gemacht und oft nur knapp verloren. „Nichtsdestotrotz fahren wir nach Donzdorf, um unserer Favoritenrolle gerecht zu werden, weiter oben mitzuspielen und um die Niederlage aus dem Hinspiel wettzumachen.“
Am vergangenen Spieltag feierte die SG2H einen 37:31-Erfolg gegen den VfL Pfullingen 2. Für Mühlberger war das kein einfaches Spiel. „Die Pfullinger hatten uns mit einer aggressiven Abwehr unter Druck gesetzt.“ In der ersten Hälfte habe die SG2H zwar gut verteidigt, im Tempospiel aber noch nicht den richtigen Zugriff gefunden.
Nach der Pause setzte sich sein Team bis zur 40. Minute auf fünf Tore ab, ließ den Gegner später aber wieder herankommen. „Am Ende war es ein verdienter Sieg. Und tabellarisch extrem wichtig“, so Mühlberger – verbunden mit dem Hinweis, dass in dieser Liga „jeder“ jeden schlagen könne, wenn man nicht konstant seine Leistung bringt.
Personell hat sich in der Woche nichts verändert, größere Ausfälle gibt es nicht. Die SG2H kann damit nahezu aus dem Vollen schöpfen – und möchte den dritten Sieg in diesem Jahr feiern.




