
12.10.2025 | Spielbericht | F1 | Verbandsliga | MTG Wangen – SG Hofen/Hüttlingen | 31:24
Die Handballerinnen der SG Hofen/Hüttlingen warten weiter auf das dringend benötigte Erfolgserlebnis in der Verbandsliga. Bei der MTG Wangen musste sich das Team mit 24:31 geschlagen geben.
Die Gastgeberinnen erwischten einen starken Start und führten nach gut sieben Minuten mit 5:1. Die SG2H war früh zu einer Auszeit gezwungen. Diese hatte ihre Wirkung definitiv auch nicht verfehlt. Nach und nach verkürzte Hofen/Hüttlingen den Rückstand und nach dem Treffer von Lena Bundschuh stand es nach zwölf Minuten nur noch 4:6. Nur Sekunden später erhöhte Johanna Becker für Wangen auf 7:4.
SG2H-Damen gleichen aus
Danach folgte eine starke SG2H-Phase. Innerhalb von nicht einmal vier Minuten gelangen drei Treffer in Serie. Zweimal Angelika Titze und Simone Bieg konnten zum 7:7 ausgleichen (17. Minute). Das Momentum lag nun ganz klar aufseiten des Teams von der Ostalb. Sollte in dieser Partie nun endlich der Knoten platzen? Die Antwort lautete nein. Bis zur 25. Minute konnte sich Wangen eine Fünf-Tore-Führung erspielen – das war die bislang klarste Führung in dieser Partie. Bis zur Pause konnte der Rückstand auf drei Tore verkürzt werden, mit 11:14 aus Sicht der Gäste ging es schließlich in die Kabine.
Mona Bauer erzielte den ersten Treffer in Durchgang zwei zum 12:14. Danach ging es aber erstmal nur in eine Richtung, nämlich in die des SG2H-Tores. Bis zur 47. Minute setzte sich Wangen auf acht Tore ab (23:15). Dabei gab es einen 6:1-Lauf. Wie schon so oft in dieser Saison waren es also wieder rund zehn Minuten, in denen man sich um jegliche Chancen auf Zählbares raubte. Die Partie war somit vorentschieden.
Das Team gibt sich nicht auf
Hofen/Hüttlingen gab sich allerdings nicht auf und antwortete mit drei Treffern in Serie, erzielt von zweimal Clara Jörg und Angelika Titze (18:23). Doch für mehr sollte es schließlich nicht mehr reichen, Wangen hatte alles unter Kontrolle und konnte die Führung schnell wieder ausbauen. Gut zwei Minuten vor dem Ende stand es 30:22. Janina Algaba und Alissa Winter betrieben für ihr Team noch etwas Schadensbegrenzung. Den Schlusspunkt setzte schließlich Nadine Schirnik zum 31:24-Endstand. Eine Chance hat die SG2H nun noch, das Jahr mit einem Erfolgserlebnis zu beenden. In der heimischen Wasseralfinger Talsporthalle steht am Samstag das Kellerduell gegen die HSG Langenau/Elchingen an. Spielbeginn ist um 18.30 Uhr. Danach hat das Team bis zum 17. Januar spielfrei.
SG2H: Fleischer, Vierkorn – Bauer (4), Titze (4), Algaba (3), Bieg (3), Jörg (3), Bundschuh (2), Böhm (1), Eiberger (1), Halilovic (1), Kurz (1), Winter (1), Bürgermeister, Perlak, Stock.




