
19.09.2026 | Vorbericht | F1 | Verbandsliga | SG Schozach-Bottwartal II – SG Hofen/Hüttlingen
Bis zum letzten Spieltag musste die SG Hofen/Hüttlingen in der Vorsaison zittern. Das soll sich nicht wiederholen. Der erste Prüfstein wartet am Samstag auswärts bei der SG Schozach-Bottwartal 2.
Für die Handballerinnen der SG Hofen/Hüttlingen beginnt am Samstag die neue Verbandsliga-Saison. Nach dem dramatischen Klassenerhalt in der vergangenen Runde geht die Mannschaft diesmal in einem neuen Umfeld an den Start. Die SG wurde der Staffel 1 zugeteilt und trifft dort auf zahlreiche bislang unbekannte Gegner.
„Das Ziel wird sein, sich schnell in der neuen Staffel zurechtzufinden“, sagt Trainer Sebastian Adam. Vor allem soll sich die nervenaufreibende vergangene Spielzeit nicht wiederholen. „Wir wollen einen ähnlichen Fehlstart wie letzte Saison vermeiden und nicht bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt zittern müssen.“
Die Voraussetzungen dafür stimmen den Trainer zuversichtlich. Der Kader ist komplett zusammengeblieben, auch das Trainerteam macht unverändert weiter. Die SG kann damit auf gewachsene Strukturen und eine eingespielte Mannschaft setzen.
Hinzu kommen Lena Bundschuh und Angelika Titze, die bereits während der Vorrunde der vergangenen Saison von der HSG Bargau/Bettringen zur SG gewechselt waren. Beide absolvierten nun erstmals die komplette Vorbereitung mit ihrer Mannschaft.
Lediglich die HSG Stuttgarter Kickers/TuS Metzingen 3 kennt die SG noch aus der bisherigen Staffel. Ein Wiedersehen gibt es zudem mit der TSG Schnaitheim. Der Aufsteiger sorgt in dieser Saison für ein zusätzliches Derby. Die übrigen Gegner sind für die Hofen/Hüttlingerinnen größtenteils Neuland.
Das gilt auch für den ersten Gegner. Am Samstag (15.30 Uhr) ist die SG bei der SG Schozach-Bottwartal 2 gefordert. Die Gastgeberinnen sicherten sich in der vergangenen Saison mit Platz fünf souverän den Klassenerhalt und erwiesen sich insbesondere in eigener Halle als offensivstark. Als zweite Mannschaft eines Drittligisten verfügt Schozach-Bottwartal zudem über einen Kader mit zahlreichen gut ausgebildeten Spielerinnen.
Für die SG Hofen/Hüttlingen dürfte es deshalb von Beginn an darauf ankommen, defensiv aufmerksam zu sein und das Tempospiel der Gastgeberinnen möglichst früh zu unterbinden. Gerade zum Saisonstart wird sich zeigen, wie schnell die Mannschaft nach der Vorbereitung wieder ihren Rhythmus findet.
Dabei wollen die SG2H-Damen in dieser Saison möglichst früh die Grundlage schaffen, um nicht erneut bis zum Schluss um den Ligaverbleib bangen zu müssen. Gerade die Heimspiele könnten dafür eine wichtige Rolle spielen. „Wie so oft wird es in der Saison besonders auf die Heimspiele ankommen“, sagt Adam.
Dort hofft die Mannschaft erneut auf ihre Anhänger. „Wir freuen uns auf die lautstarke Unterstützung des Publikums und eine besonders heiße Atmosphäre in der vollen Talsport- beziehungsweise Limeshalle.“
Bevor die SG allerdings erstmals vor eigenem Publikum aufläuft, wartet am Samstag in der Beilsteiner Langhanshalle die erste Standortbestimmung. Um 15.30 Uhr zeigt sich, wie gut die Hofen/Hüttlingerinnen für die neue Staffel gerüstet sind.



