
14.03.2026 | Spielbericht | F1 | Verbandsliga | SG Hofen/Hüttlingen – SC Lehr | 29:22
Die Handballerinnen der SG Hofen/Hüttlingen haben im Abstiegskampf der Verbandsliga das nächste ganz wichtige Zeichen gesetzt. In der heimischen Wasseralfinger Talsporthalle gewann das Team von Sebastian Adam mit 29:22 gegen den SC Lehr und gab damit erstmals seit langer Zeit die Rote Laterne ab.
Die SG2H machte von Beginn an deutlich, dass man diese zwei Punkte unbedingt auf der Ostalb behalten wollte. Nach viereinhalb Minuten stand es nach zwei Treffern von Nina Funk und Angelika Titze 3:0. In der Folgezeit pendelte sich der Vorsprung bei etwa drei bis vier Toren ein. In der 21. Minute konnte Simone Bieg per Siebenmeter zu 8:4 verwandeln. Danach waren es aber die Gäste aus Lehr, die zweimal erfolgreich waren. Pia Konrad und Michelle Haas verkürzten auf 6:8. Sebastian Adam nahm daraufhin seine erste Auszeit. Diese trug auch Früchte, denn bis zur 26. Minute konnte man sich auf fünf Tore (11:6) absetzen. Einen großen Anteil daran hatte Merisa Halilovic mit zwei Toren, dazu war Simone Bieg erfolgreich. Das letzte Tor in Durchgang eins konnte Lehr erzielen, sodass es 11:7 stand. „In der ersten Halbzeit haben wir eine richtig starke und stabile Abwehr gestellt, mit nur sieben Gegentoren. Wir haben auch nur wenige Würfe zugelassen. Leider war unsere Trefferquote nicht ganz so gut, ansonsten hätten wir noch höher führen können“, blickte Trainer Sebastian Adam auf die ersten 30 Minuten zurück.
Im zweiten Durchgang ließen die SG2H-Damen dann praktisch nichts mehr anbrennen. Man konnte sich immer weiter absetzen und nach 49 Minuten gab es erstmals in dieser Begegnung eine Sechs-Tore-Führung (20:14). Mit sechs Toren vorne lag die SG2H auch dreieinhalb Minuten vor dem Ende als Lena Bundschuh zum 25:19 traf. Merisa Halilovic und Alissa Winter setzten sogar noch einen drauf (27:19). Den letzten Treffer für die SG Hofen/Hüttlingen erzielte Mona Bauer zum 29:21. Auch Lehr war noch einmal in dieser Partie erfolgreich, sodass es am Ende 29:22 stand. „Im zweiten Durchgang haben wir dann mehr Chancen zugelassen, allerdings war dann Paula Törner zur Stelle, die einige Male glänzend parierte. Wir sind einfach nur froh, dass wir das immens wichtige Heimspiel gewonnen haben. Es war klar, dass wir in diesem Spiel liefern müssen, wenn wir noch eine Chance auf den Klassenerhalt haben möchten“, freute sich Sebastian Adam. Für den Trainer ist es auch psychologisch wichtig, dass man den letzten Platz verlassen hat. „Das ist auch schon mal ein geiles Gefühl, wenn man überlegt, wo wir herkommen. Ich hoffe, dass das noch die ein oder andere Kraft freisetzt.“ Doch damit auch im kommenden Jahr Verbandsliga-Handball gewährleistet ist, müssen noch zwei Teams überholt werden, da es drei Absteiger geben wird. Vier Spiele haben die SG2H-Damen nun noch Zeit, das zu schaffen. Der nächste Schritt könnte am Samstag gemacht werden, allerdings wird das nicht leicht. Es geht zum Tabellenvierten TG Biberach.
SG2H: Törner, Zeller – Bundschuh (7), Bieg (6), Halilovic (6), Funk (4), Böhm (2), Bauer (1), Eiberger (1), Titze (1), Winter (1), Algaba, Bürgermeister, Harsch, Kurz, Stock.




